ICE V
Der InterCityExperimental (auch ICE V – „V“ für Versuch –, ICExperimental; in der Projektierung auch R/S-VD für Rad/Schiene-Versuchs- und Demonstrationsfahrzeug) war ein fünfteiliger Versuchs-Triebzug der Deutschen Bundesbahn für die Erprobung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Deutschland und damit Vorläufer der heutigen Intercity-Express-Züge der Deutschen Bahn AG.
Mit einer im Rahmen der ICE-Weltrekordfahrt am 1. Mai 1988 erreichten Höchstgeschwindigkeit von 406,9 km/h hält der Zug den Geschwindigkeitsrekord für Rad-Schiene-Fahrzeuge in Deutschland. Zwischen Mai 1988 und Dezember 1989 war er darüber hinaus der schnellste Zug der Welt.
Daten:
Anzahl: | 1 |
Baujahr(e): | 1982 bis 1985 |
Ausmusterung: | 2000 |
Spurweite: | 1435 mm |
Länge über Kupplung: | 20.810 mm (Triebkopf) 24.340 mm (Mittelwagen) |
Höhe: | 3820 mm (Triebkopf) 3650 mm (Mittelwagen) |
Breite: | 3070 mm (Triebkopf) 2930 mm (Mittelwagen) |
Leermasse: | 78,2 t (Triebköpfe) 46,6 t (810 001-8) 45,0 t (810 002-6) 50,5 t (810 003-4) |
Höchstgeschwindigkeit: | 350 km/h |
Dauerleistung: | 7280 kW |
Anzahl der Fahrmotoren: | 8 |